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WHOIS-Massenabfrage: RDAP-Einträge für eine ganze Domainliste

Kurz gesagt: Fragt jede Domain per RDAP ab, dem modernen Ersatz für WHOIS, beim Server ihrer eigenen Registry, und zeigt Registrar, Registrierungs-, Änderungs- und Ablaufdatum, Statuscodes, Nameserver und DNSSEC. Grenze: TLDs ohne RDAP wie .io, .co, .me, .de, .es oder .eu liefern hier keinen Eintrag, und das Tool zeigt keine Kontaktdaten.

Fügen Sie Domains ein oder laden Sie eine CSV-Datei hoch und klicken Sie auf Look up WHOIS records. Jede Domain wird per RDAP, dem modernen Ersatz für WHOIS, beim Server ihrer Registry abgefragt. Sie erhalten Registrar, Registrierungs-, Änderungs- und Ablaufdatum, Statuscodes, Nameserver und DNSSEC in einer Tabelle, bis zu 500 eindeutige Domains pro Durchlauf, mit CSV-Export.

Read in your browser. Only the unique domains are sent, to be looked up on each registry's RDAP server. Up to 5,000 rows and 500 unique domains per run.

Das Tool ist dasselbe wie auf der englischen Seite: Schaltflächen und Ergebnisse erscheinen auf Englisch. Aktualisiert am 4. November 2026

Wie frage ich das WHOIS einer Domainliste ab?

  1. Fügen Sie Domains, E-Mail-Adressen oder URLs ein, eine pro Zeile, oder laden Sie eine CSV-Datei mit bis zu 5.000 Zeilen und 500 eindeutigen Domains hoch. Adressen und URLs werden auf die registrierte Domain gekürzt.
  2. Klicken Sie auf Look up WHOIS records. Nur die eindeutigen Domains werden gesendet, je 20 auf einmal, und jede wird beim RDAP-Server der Registry ihrer TLD abgefragt.
  3. Lesen Sie die Tabelle: Registrar, Registrierungs-, Änderungs- und Ablaufdatum, Statuscodes, Nameserver und DNSSEC. Filtern Sie nach Ergebnis, um die Zeilen zu finden, die einen zweiten Blick verdienen.
  4. Laden Sie alles als CSV-Datei herunter. Für eine TLD ohne RDAP nutzen Sie den WHOIS-Server der Registry selbst.

Wie mache ich eine WHOIS-Massenabfrage?

Fügen Sie die Liste oben ein und klicken Sie auf Look up WHOIS records. Für jede Domain sucht das Tool die Registry ihrer Top-Level-Domain in der RDAP-Bootstrap-Datei der IANA, wie in RFC 9224 beschrieben, und liest dort den Eintrag der Domain. Die Abfragen laufen zu fünft parallel, 20 Domains pro Anfrage, bis zu 500 eindeutige Domains pro Durchlauf.

Die Tabelle zeigt, was die Registry über jeden Namen weiß: den Registrar, die Ereignisse Registrierung, letzte Änderung und Ablauf, die EPP-Statuscodes, die delegierten Nameserver und ob die Delegation mit DNSSEC signiert ist. Kontaktdaten werden nicht aufgeführt; die meisten sind ohnehin verborgen. Für eine einzelne Domain mit dem Abuse-Kontakt des Registrars nutzen Sie die WHOIS-Abfrage (auf Englisch).

Ist RDAP dasselbe wie WHOIS?

RDAP (Registration Data Access Protocol) ist das moderne WHOIS: dieselben Registrierungsdaten, aber als strukturiertes JSON über HTTPS statt als Freitext über Port 43. Es ist in RFC 9082 und RFC 9083 definiert, und jedes Feld hat einen festen Namen, eine Massenabfrage muss also nicht raten, wie jede Registry ihre Antwort formatiert.

Die ICANN schreibt RDAP allen Registries und Registraren generischer TLDs vor und verlangt seit dem 28. Januar 2025 kein WHOIS mehr von ihnen. Länderendungen setzen eigene Regeln, und genau dort liegen die Lücken.

Welche TLDs haben kein RDAP?

Als wir die Bootstrap-Datei der IANA am 19. Oktober 2026 geprüft haben, hatten diese Länderendungen keinen RDAP-Dienst: .io, .co, .me, .de, .us, .eu, .it, .es, .ch, .jp, .cn und .ru, neben anderen. Zeilen mit diesen TLDs zeigen "TLD has no RDAP" und ob die Domain Nameserver im DNS hat, was beweist, dass sie registriert ist. Den WHOIS-Server jeder Registry finden Sie in der Root-Zone-Datenbank der IANA.

Generische TLDs wie .com, .net, .org, .app und .dev veröffentlichen RDAP, ebenso viele Länderendungen wie .uk, .fr, .nl, .ca, .au oder .ai. Die Liste ändert sich, wenn Registries RDAP einführen, deshalb liest das Tool die Datei der IANA täglich, statt eine eigene Liste zu pflegen.

Häufige Fragen

Kann ich das WHOIS mehrerer Domains auf einmal abfragen?
Ja. Fügen Sie bis zu 5.000 Zeilen ein oder laden Sie eine CSV-Datei hoch; pro Durchlauf werden bis zu 500 eindeutige Domains per RDAP abgefragt. Die Tabelle zeigt Registrar, Daten, Status, Nameserver und DNSSEC und lässt sich als CSV herunterladen.
Ist diese WHOIS-Massenabfrage kostenlos?
Ja, ohne Kreditkarte und ohne Zahlung. Kurze Listen laufen ohne Konto; bei längeren Listen bitten wir Sie eventuell zuerst um die Anmeldung mit Google, die ebenfalls kostenlos ist. Eine Verbindung kann 1.000 Domains pro zehn Minuten abfragen.
Was ist der Unterschied zwischen WHOIS und RDAP?
Beide enthalten dieselben Registrierungsdaten. WHOIS liefert Freitext, der sich je nach Registry unterscheidet; RDAP liefert strukturiertes JSON über HTTPS mit festen Feldnamen. Die ICANN schreibt für generische TLDs jetzt RDAP vor und verlangt kein WHOIS mehr.
Warum wird der Inhaber der Domain nicht angezeigt?
Die meisten Registrare verbergen Name und Anschrift des Inhabers aus Datenschutzgründen, der Eintrag nennt deshalb meist nur den Registrar. Diese Massenabfrage lässt Kontaktdaten weg.
Was bedeuten Status wie clientTransferProhibited?
Das sind EPP-Statuscodes, die der Registrar oder die Registry setzt. clientTransferProhibited ist eine Transfersperre, eine normale Sicherheitseinstellung; serverHold oder pendingDelete zeigen, dass der Name nicht funktioniert oder bald freigegeben wird.
Kann ich die Ergebnisse nach Excel exportieren?
Ja. Jeder Durchlauf lässt sich als CSV-Datei mit einer Zeile pro Domain herunterladen, die sich in Excel oder Google Sheets öffnet, mit Registrar, Daten, Status, Nameservern und DNSSEC in eigenen Spalten.
Prüft das Tool auch, ob die E-Mail-Adressen dieser Domains existieren?
Nein. Es prüft die Domain, nicht die Postfächer, und eine gut eingerichtete Domain sagt nichts darüber, ob eine bestimmte Adresse existiert. Laden Sie die Liste dafür unter /verify hoch: Jede Adresse erhält eine Live-Postfachprüfung, und die ersten 100 Prüfungen sind nach der Anmeldung mit Google kostenlos, ohne Kreditkarte.

Eine ganze Liste prüfen? Die ersten 100 Adressen sind kostenlos.

Melden Sie sich mit Google an, fügen Sie die Adressen ein oder laden Sie eine CSV-Datei hoch. Jede Adresse erhält eine echte SMTP-Postfachprüfung, mit Ergebnissen zum Herunterladen. Keine Kreditkarte.

Catch-all-Domains und Server, die nicht antworten, werden als riskant ausgewiesen, niemals als gültig.

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